61-7-I-24 Vernetzung gegen Rechts – hochschulübergreifend!

AntragstellerInnen:

Studierendenrat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Stura MD)

Die Mitgliederversammlung möge beschließen:
Der fzs unterstützt finanziell, ideell und strukturell die hochschulübergreifende Vernetzungsarbeit gegen Rechts.
Das Ziel der Vernetzung ist es, von den Auseinandersetzungen und Erfahrungen anderer Akteur*innen im Hochschulkontext zu lernen. Darüber hinaus sollen Strukturen entwickelt werden welche durch Informationsarbeit und Aktionen dazu beitragen das Hochschulen kein attraktiver Ort zum Entwickeln und Verbreiten  von rechtem und menschenfeindlichem Gedankengut sind. Die Vernetzung legt einen Grundstein um einen gemeinsamen Raum zu schaffen in welchem:
  1. ein Austausch verschiedener Erfahrungen ermöglicht wird und Schnittstellen etabliert werden können.
  2. betroffene Studierendenschaften und ihre Akteu*innen unterstützt werden.
  3. ein gemeinsamer Informations- und Aktionspool für antifaschistische Arbeit in den Strukturen der Hochschule geschaffen wird.
Begründung:

Warum der Antrag?

Rechte Gesinnungen finden immer mehr Anschluss innerhalb der Gesamtgesellschaft und wachsen von Tag zu Tag in ihren Strukturen. Sowohl auf Bundesebene, als auch in ganz Europa. Diese Gesinnungen finden zunehmend Eingang in die Hochschulen und das studentische Leben. Um diese aktiv zu bekämpfen, soll die bundesweite, hochschulübergreifende Vernetzungsarbeit gestärkt werden. Zu den Zielen:

  1. Durch den Austausch wird eine gemeinsame Wahrnehmung der Situation über den eigenen und umliegenden Hochschulraum hinaus geschaffen. 
  2. Viele Hochschulen haben mit rechten und neurechten Strukturen in der Bildungseinrichtung an sich und der Stadt zu kämpfen. Dass die einzelnen Hochschulen mit solchen Problemen nicht alleine sind, ist häufig nicht ausreichend bekannt. Über ein bundesweites und hochschulübergreifendes Netzwerk haben Betroffene die Möglichkeit auf ihre Probleme aufmerksam zu machen und um Unterstützung zu bitten.
  3. Durch einen Informations- und Aktionspool sollen Hochschulen und ihre Akteur*innen dazu ermutigt werden antifaschistisch zu arbeiten. Der hohe Arbeitsaufwand, nicht vorhandenes Know-How, oder beschränkte zeitliche Kapazitäten schrecken Engagierte schnell ab, so dass ein gemeinsamer Datenpool nicht nur doppelte Arbeit erspart, sondern auch zum aktiven Engagement gegen Rechts ermutigt.

Warum der fzs?

Da sich diese bundesweite und hochschulübergreifende Vernetzung gerade im Entstehungsprozess befindet, braucht es neben viel Zeit und Engagement vor allem Kontakte und möglichst weitreichende Netzwerke, an welche herangetreten werden kann, sowie ein gewisse finanzielle Absicherung für anfallende Kosten. Der fzs bietet diese mit seiner ausgebauten Struktur. Darüber hinaus bietet der fzs durch seine Arbeit innerhalb des AK Antifaschismus sowie durch das festival contre le racisme fundamentale Expertise im Bereich der antifaschistischen und antirassistischen Arbeit im Hochschulkontext.

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