60-9-S-01 Tatsächliche Einbindung von Frauen* sichern

AntragstellerInnen:

59. Ausschuss der Student*innenschaften (erhält Antrag des 57. und 58. AS aufrecht), AntiDis

Aktuelle Satzung:

§ 31 Beschlussfähigkeit
Ein Ausschuss ist beschlussfähig wenn nicht weniger als drei stimmberechtigte Mitglieder bei einer Sitzung oder Telefonkonferenz anwesend sind.

Änderungsantrag:

Streiche und ersetze durch:

§ 31 Beschlussfähigkeit
Ein Ausschuss ist beschlussfähig wenn nicht weniger als drei stimmberechtigte Mitglieder, davon mindestens die Hälfte Frauen*, bei einer Sitzung oder Telefonkonferenz anwesend sind.

Begründung:

Intention:

Wie der Titel bereits besagt, soll dieser Antrag die tatsächliche Einbindung von Frauen* in der praktischen Arbeit widerspiegeln. Bereits bei der Besetzung der Ausschüsse achten wir auf eine Quotierung, diese darf sich jedoch nicht nur in der Besetzung der Ausschüsse zeigen, sondern muss auch Teil unserer praktischen Arbeit sein.

Begründung:

Die derzeitige Formulierung des Paragraphen ermöglicht, dass Entscheidungen in Ausschüssen durch reine Männergruppen getroffen werden können. Der Antrag sorgt dafür, dass Entscheidungen und Wissensweitergabe in reinen Männergruppen aufgebrochen wird. Die tatsächliche Zusammensetzung bei Sitzungen und Telefonkonferenzen sollte die bereits quotierte Besetzung widerspiegeln und die Beteiligung von Frauen* auch in der tatsächlichen Arbeit sicherstellen.

    Änderungsanträge

    Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Verfahren
    8-10 VS Uni Heidelberg

    Ein Ausschuss ist beschlussfähig wenn nicht weniger als drei stimmberechtigte Mitglieder, davon mindestens eine Frau*, ab einer Größe von 6 stimmberechtigten Mitgliedern mindestens ein Drittel Frauen*, bei einer Sitzung oder Telefonkonferenz anwesend sind.

    Begründung: Die derzeitige Formulierung des Paragraphen ermöglicht, dass Entscheidungen in Ausschüsse durch reine Männergruppen entschieden werden können. Das möchten wir, ebenso wie die Antragsteller*innen des Ursprungsantrags, dringend ändern. Gleichzeitig möchten wir jedoch auch nicht zu tief in die alltägliche Arbeit der Ausschüsse eingeifen, indem wir Frauen* per Satzung zwingen, immer anwesend sein zu müssen. Darum schlagen wir eine versöhnlichere Variante vor, die es ermöglicht, Entscheidungen von ausschließlich durch Männer besetzte Gruppen zu verhindern und gleichzeitig zu vermeiden, dass durch diese Regelung Druck auf aktive Frauen* ausgeübt und über Frauen* sozial und moralisch bestimmt wird. Zudem möchten wir mit dieser Variante Menschen einbeziehen, die sich nicht den binären Kategorien Männer und Frauen* zugeordet sehen.

    Änderungsantrag zu 60-9-S-01 erstellen

    Zeile




    AntragstellerInnen



    (wird nicht veröffentlicht)

    (wird nicht veröffentlicht)

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