60-5-7-01 Lernfabriken …meutern!

AntragstellerInnen:

Sandro Philippi

Inhalt

 
  •  Bündnistrefffen in Mannheim 1.-3. Juni
  • Dezentraler Aktionstag 13. Juni
  • Material
  • Newsletter
  • Kampagnenplanung und Vernetzung
  • Aktuell Planung des Kongress \“Lernen am Limit – Bildung, Arbeiten und Leben im Kapitalismus\“
  •  Bündnistrefffen in Mannheim 1.-3. Juni
  • Neues Selbstverständnis
Im Rahmen des Bündnistreffens in Mannheim haben wir ein neues Selbstverständnis erarbeitet. Darin wird festgehalten, dass Lernfabriken …meutern! (LFM) sich nicht bloß als eine Agentur zur Vorbereitung von Massenprotest sieht. Das Bündnis verfolgt eine Reihe von Zielen die bescheidener sind, wie auch Ziele die weitreichender sind. Ein bloßer Fokus auf Protest wäre verkürzt. Das Bündnis dient dazu die Kämpfe der verschiedenen Gruppen im Bildungswesen zu verbinden und ihnen so zu mehr Stärke zu verhelfen. Das ist ein weiter Weg auf dem (mehr oder weniger große) Protest und Kampagnen nur einzelne Schritte darstellen. Unmittelbar ist LFM eine Plattform, die Aktive und Strukturen vor Ort zur Unterstützung ihrer bildungspolitischen Projekte nutzen können. Der lokale Fokus von LFM dient nicht zuletzt dazu,, offene Bündnisse aufzubauen, an denen auch Menschen partizipieren können, die bislang noch nicht organisiert waren. Insgesamt will das Bündnis bildungspolitischen Themen eine größerer Öffentlichkeit verschaffen und damit realpolitische Ziele verwirklichen.
Organisatorisch ist LFM nicht bloß ein Bündnis aus Basisgruppen, dass von überregionalen Partner*innen, wie dem fzs, der Grünen Jugend, den Juso HSG, Linksjugen, SDS und Campus Grün unterstützt wird. Es ist ein Netzwerk zwischen Basisgruppen, lokalen Strukturen (wie ASten/StuRae, Fachschaften, autonemen Gruppen etc.) und überregionalen Verbänden. 
  • Kampagne: Keine Wohnung. Keine Kohle. Überfüllte Kurse [Lernen am Limit]
Für den Herbst habe wir in enger Absprache mit fzs-Vorstand und anderen Akteur*innen eine Kampagne geplant, die sich mit überfüllten Kursen, Wohnungsnot und einer unzureichenden Ausbildungsfinanzierung befasst. Der Clou dieser Kampagne liegt darin, dass einige der drängensten Probleme, mit denen sich Studierende und Auszubildende (zum Teil auch Schüler*innen und angehende Wissenschaftler*innen) herumschlagen, sich insbesondere im Herbst bemerkbar machen. Wir möchten in diesem Zeitraum unsere Forderungen öffentlich gut sichtbar platzieren und dabei Erstsemesterstudierende und angehende Azubis (wie auch alle anderen Beteiligten des Bildungswesens) direkt in unsere Arbeit einbeziehen. Von einer derartigen Kampagne dürften auch die beteiligten Studierendenvertretungen unmittelbar profitieren, da sie ihnen eine weitere Plattform bietet, um ihrer Arbeit für Studierende zu präsentieren.
Verlauf der Kampagne:
– Ab dem 15. Oktober (bzw. der ersten Vorlesungswoche) werden zeitgleich an möglichst vielen Bildungsstätten Campuscamps Campuscamps organisiert.
– Am 14. November werden an möglichst vielen Orten Vollversammlungen organisiert, auf denen konkrete Forderungen der Basis beschlossen werden. 
– Vom 23. bis 25. November findet in Hannover eine Konferenz statt, auf der die bisherigen Ergebnisse der Kampagne ausgewertet und weitere Schritte abgestimmt werden.
  • Neue Materialien
Im Rahmen des Bünndnistreffens sind weitere Materialien inhaltlich erstellt worden. Genauere Informationen findet ihr unten.
  • Inhaltliche und praktische Weiterbildung
Auf dem Bündnistreffen haben wir uns zu den Themen Soziale Ausgrenzung, Rassimus im Bildungswesen und kritischer Bildungstheorie weitergebildet. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden wir bald in Form einer Liste von Literaturempfehlungen für lokale Lesekrese veröffentlichen. 
  • Dezentraler Aktionstag 13. Juni
In mehreren Städten wurde gegen Soziale Ausgrenzung im Bildungswesen protestieren. Unter anderem in Berlin, Essen, Frankfurt, Freiburg, Köln und Lüneburg haben an diesem Tag Aktionen stattgefunden. Den Aufruf zum Aktionstag findet ihr hier:
  • Material
Ein Flyer, der das Bündnis erklärt, ist erstellt worden. Zudem gibt es Material für den kommenden Kongress in Hannover. (Plakate und Sticker.) Die Themenflyer des Bündnisses sind überarbeitet worden. Flyer zum Thema \“Soziale Ausgrenzung\“ sind gedruckt worden, inzwischen aber vergriffen. (Bei Bedarf können wir jeder Zeit nachdrucken.) Zu den Themen \“Keine Wohnung. Keine Kohle. Überfüllte Kurse.\“ gibt es zahlreiche digitale Materialien, die als Vorlage für Sticker, Plakate und Flyer genutzt werden können. Kontaktiert uns einfach unter: info@lernfabriken-meutern.de
  • Newsletter
Es sind zwei Newsletter herausgegeben worden. Weitere sind in Planung.
Unsere Newsletter findet ihr hier: https://lernfabriken-meutern.de/newsletter/
  • Kampagnenplanung und Vernetzung
Siehe die Ergebnisse des Bündnistreffens in Mannheim. Die Kampagnen des Bündnis sind unter anderem beim BuKo der Grünen Jugend, dem SDS und am Rande auf dem bildungspolitischen Bundeskongress der Juso HSG vorgestellt worden. Der SDS hat den gleichen Kampagnenplan wie LFM beschlossen. Campus Grün hat ebenfalls beschlossen, das Projekt inhaltlich zu unterstützen, allerdings im Kontext eines eigenen Arbeitsprogramms. 
Zudem haben Vernetzungen vor Ort statt gefunden: Vor allem in Essen, Köln und im Gebiet RheinMain. So wird seit einigen Wochen ein Rhein-Main-Bündnis aufgebaut, dass ab Oktober gemeinsam aktiv wird. 
  • Aktuell: Planung des Kongress \“Lernen am Limit – Bildung, Arbeiten und Leben im Kapitalismus\“
Weitere Informationen findet ihr schon bald unter: https://lernfabriken-meutern.de/termin/protest-konferenz-v/
Unter diesem Link könnt ihr euch auch für den Kongress anmelden.

    Änderungsanträge

    Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Verfahren
    123 Lernfabriken ...meutern! Bündnistreffen u.a.

    Füge am Ende des Unterpunktes “Kampagne: Keine Wohnung. Keine Kohle. Überfüllte Kurse [Lernen am Limit]“ folgenden Satz ein:

    Den Antrag, den das Bündnis in Mannheim bewschlossen hat und den ihr als Beschlussvorlage für eure Strukturen vor Ort nutzen könnt, um euch der Kampagne anzuschließen, findet ihr unter folgendem Link: https://lernfabriken-meutern.de/lernen-am-limit/

    Erledigt

    Antrag kam nach Vorstellung des Arbeitsprogrammes.

    Änderungsantrag zu 60-5-7-01 erstellen

    Zeile




    AntragstellerInnen



    (wird nicht veröffentlicht)

    (wird nicht veröffentlicht)

    Der fzs schützt die personenbezogenen Daten der Antragsteller*innen und Bewerber*innen. Der fzs wird die von Antragsteller*innen und Bewerber*innen überlassenen Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die im Zusammenhang mit dem Namen der Teilnehmer*innen gespeichert sind.

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