61-5-3-FGP Bericht des Ausschusses frauen- und genderpolitik

AntragstellerInnen:

Ausschuss frauen- und genderpolitik

1.Arbeitsweise

Der Ausschuss frauen- und genderpolitik besteht momentan aus Mandy (Uni Frankfurt), Lydia (Uni Potsdam), Louise (Uni Wien), Asya (ASH Berlin), Julian (Uni Passau), Verena(Uni Lüneburg), Wiebke(Uni Osnabrück), Pauline(Uni Osnabrück), Sebastian (Uni Bonn) und Moritz (Uni Wien). Die Ausschusskoordination übernehmen in diesem Jahr Mandy und Julian. Neben regelmäßigen Telefonkonferenzen hat der Ausschuss einmal im Oktober getagt und es wird vor der Mitgliederversammlung noch eine weitere Sitzung geben. Da die Ausschusszusammensetzung sich gerade verändert, langjährige Mitglieder weniger Zeit haben und neue Menschen in den Ausschuss dazugekommen sind, ist für uns der Wissenstransfer gerade eine wichtige Aufgabe.

 

  1. Seminare

Vor der letzten Mitgliederversammlung organisierten wir mit Erfolg das Seminar “Frauen in der VS“. Uns beschäftigte die Frage, wie sich Feminismus in Student*innenvertretungen organisieren lässt. So freuten wir uns auch über den Austausch mit Feministinnen der Student*innenvertretungen von Österreich und Island. Es ging neben dem Sexismus in studentischen Strukturen, Barrieren für Frauen* und feministischen Gegenstrategien auch um die unterschiedliche Stellung von Feminismus international.

 

Daneben organisierten wir Anfang Dezember das Seminar “Hauptsache Gesund!?“. Dies musste leider wegen zu wenig Anmeldungen verschoben werden und wird vom 17. bis zum 19. Mai in Potsdam stattfinden. Im Seminar werden wir uns damit auseinandersetzen, welche Anforderungen das Studium an die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Einzelnen stellt und wie dies mit Geschlecht zusammenhängt. Ausgehend von den Beispielen Schwangerschaftsabbrüche, Pflege und HIV/Aids, wollen wir ein feministisches Gegenprogramm zu Vereinzelung und Überforderung dieser Verhältnisse entwerfen. Konkreter Umgang, Hilfestrukturen, Infos und Empowerment zum Thema Gesundheit und Geschlecht stehen im Zentrum des Seminars.

 

Des Weiteren wird vom 12.-14. April wieder  das Vorbereitungsseminar für die Aktionstage *gesellschaft macht geschlecht* in Leipzig stattfinden. Das Seminar dient der Vernetzung mit hochschulpolitisch organisierten, feministischen Gruppen und der Erarbeitung eines bundesweit umgesetzten Themas und dazugehörenden Aktionen gegen Sexismus, Homo- und Transphobie.

 

Außerdem ist ein Seminar zu “Frauen und Technik“ in Planung. Es geht dabei um die Vermittlung von praktischem technischem Wissen (bspw. Verschlüsselung und sichere Kommunikation) und zugleich einer feministisch-analytischen Perspektive auf das Thema Digitalität, Social Media, Informatik. Das Seminar ist als eine Zusammenarbeit zwischen dem Ausschuss fgp und dem ASR Ausschuss für Studienreform geplant. Zentral ist für uns insbesondere der Austausch und Wissenstransfer zwischen Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Fächern und Frauen in geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächern.

 

  1. Soy y Estoy (etwa: Sein und Bewusstsein)

Nachdem im letzten Amtsjahr durch eine internationale Kollaboration das politische Rollenspiel des queerfeministischen Aktivisten Felipe aus Chile von einem Teil des Ausschusses ins Deutsche übersetzt und lokalisiert wurde, ist dieses mit einer Auflage von 80 gedruckt worden und kann jetzt beim fzs erworben werden. Das Spiel ist dezidiert auf studentischen Aktivismus angelegt: d.h. bildungspolitische Aufklärung und Aktivierung für queerfeministische Aktionen. Das übersetzte Spiel kann in fzs-Seminaren eingesetzt werden und ist auch für andere Strukturen einsetzbar. Im September leitete Lydia zusammen mit Felipe einen Workshop zum Spiel in Potsdam. Daneben stellte Lydia “Soy y Estoy“ auf einem medienwissenschaftlichen Kolloquium der Uni Wien vor. Die Erfahrungen dieser Workshops und des Ausschusses zeigen, dass “Soy y Estoy“ eine sehr wertvolle Methode ist um gemeinsam queerfeministische Strategien zu entwerfen und kollektiv handlungsfähig zu werden.

PDF

Download (pdf)

    Änderungsantrag zu 61-5-3-FGP erstellen

    Zeile




    AntragstellerInnen



    (wird nicht veröffentlicht)

    (wird nicht veröffentlicht)

    Der fzs schützt die personenbezogenen Daten der Antragsteller*innen und Bewerber*innen. Der fzs wird die von Antragsteller*innen und Bewerber*innen überlassenen Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die im Zusammenhang mit dem Namen der Teilnehmer*innen gespeichert sind.

    Text




    Abschicken