60-5-5-AD Bericht der Antidiskriminierungsbeauftragten

AntragstellerInnen:

Johanna Adam

Bericht der Antidiskriminierungsbeauftragten:

 

Evaluation letzte MV:

Nach der 59. MV in Magdeburg wurde vor allem über die Lage und Ausrichtung der Rückzugsorte auf MVen gesprochen, niedrigschwellige Sprache in Diskussionen, Schwerpunktmäßig über Antirassismus und der Umgang, wenn nur wenige Antidiskriminierungsbeauftragte und Awareness Menschen verfügbar sind. Dies geschah bei Treffen der Antidiskriminierungsbeauftragten und in Gesprächen mit Verbandsaktiven.

 

Zusammenarbeit der Antidiskriminierungsbeauftragten:

Nach der 59. MV fanden zwei Treffen der Antidiskriminierungsbeauftragten statt, einmal am 16.03.18 (nicht Protokolliert) und am 29.04.18. Nicht nur die MV wurde auf diesen Treffen reflektiert sondern sich auch über die grundsätzliche Arbeitsweise bis zur nächsten MV unterhalten, sprich Ausschüsse, Arbeitskreise, Gremien aufgeteilt, Ideen zur Gründung  des AK Anti-Dis.

Am 27.05.18 trat Hannah Trulsen als Antidiskriminierungsbeauftragte zurück.

 

Zusammenarbeit mit Ausschüssen und Gremien:

Die Zusammenarbeit mit Ausschüssen und Gremien lief seit der letzten MV sehr mäßig. Das Seminar „Die verfasste Student*innenschaft im Wandel der Zeit“ des Ausschusses Verfasste Studischaft und Politisches Mandat und zwei AS Sitzungen wurden besucht.

Auf dem Seminar wurde bestmöglich die Antidiskriminierungsvorschrift umgesetzt und es wurde als angenehm und harmonisch im Feedback Gespräch wahrgenommen.

Im AS wurde weiterhin über die Aktivierung des AK Anti-Dis Diskutiert und wir kamen gemeinsam auf einen neuen Ansatz AK’s auszuschreiben/zu Gründen. So soll der AK Anti-Dis aus einer Veranstaltung/Seminar resultieren, sodass sich interessierte Menschen vorab kennen lernen können und (erste) Impulse zum Thema Antidiskriminierungsarbeit herangetragen werden.

Aus Kapazitätsgründen aber vor allem aus Zeitgründen konnten leider um Längen weder alle Sitzungen noch Seminare besucht werden, was mehr als Schade ist(!) aber mit nur einer Antidiskriminierungsbeauftragten leider nicht anders zu stemmen war. Auch die Kommunikation mit und zu Akteur*innen im Verband litt darunter.

 

Ausblick:

Die Ausgestaltung der Gründung des AK Anti-Dis lief bis jetzt und sollte auch weiterhin von AS, Antidiskriminierungsbeauftragten und interessierten Menschen vorangetrieben werden.

Trotz einer hoffentlich bald entstehenden unterstützenden Struktur wie ein AK bleibt zu sagen: Die Arbeit der Antidiskriminierungsbeauftragten ist zu zweit schon kaum aber als einzelne Person noch weniger zu leisten. Das beschränken auf die „wichtigsten/nötigsten“ Aufgaben (und selbst dies ist schwierig) kann weitergehend keine Lösung und nicht im Sinne des Verbandes sein. Die Ansprechbarkeit leidet auf beiden Seiten enorm und die Hemmschwelle sich an diese einzelne Person zu wenden ist hoch. Auf der anderen Seite steht der Druck auf die Antidiskriminierungsbeauftragte sich nicht in verschiedenen Situation / bei unterschiedlichen Problematiken mit Menschen rückkoppeln zu können oder verschiedene Handlungswege zu überlegen.

Also ist der Appell an den ganzen Verband: Begeistert euch und andere Menschen für die Arbeit als Antidiskriminierungsbeauftragte! Es ist viel mehr möglich als seit der letzten MV gemacht wurde aber dies ist nur umsetzbar wenn sich nicht nur einige wenige sondern viele Menschen damit auseinandersetzen und vor allem mitarbeiten – dem Verband kann es nur zugutekommen.

Begründung:

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