60-8-AP-04 Arbeitsprogramm Ausschuss Internationales 2018/19

AntragstellerInnen:

Ausschuss Internationales

Für das kommende Jahr hat sich der Ausschuss folgende Ziele gesetzt:

Internationale Solidaritätsarbeit

Die Unterstützung der Student*innen in Belarus, insbesondere der Belarusian Students‘ Association (BSA) wird den Ausschuss auch im kommenden Jahr begleiten. Er wird sich mit den Kämpfen ausländischer Student*innen weiter solidarisieren und sie so weit wie möglich unterstützen.

Hinzu kommt dabei verstärkt der Kampf gegen Rechtspopulismus und extrem rechte Parteien und Tendenzen, gemeinsam mit Student*innenorganisationen aus anderen (europäischen) Ländern. Regierungen (sowie unabhängige Organisationen) und andere Kräfte stellen das Recht auf freie Forschung, freien Zugang zu Bildung und Bewegungsfreiheit in Frage und arbeiten teilweise aktiv daran, diese Rechte zu beschneiden. Solchen gesellschaftlichen Trends muss durch Zusammenarbeit von Student*innen auf internationaler Ebene entgegengewirkt werden.

Der Ausschuss möchte die stattfindenden Arbeitskämpfe von Student*innen in der BRD zum Anlass nehmen, die Vernetzung von studentischen Arbeiter*innen voranzutreiben und mit (Basis-)Gewerkschaften transnationale Kontakte aufbauen.

Europäische Student*innenvertretung (European Students‘ Union / ESU)

Die Arbeit in der europäischen Student*innenvertretung soll fortgesetzt und vertieft werden. Dies schließt die Vorbereitung und Nachbereitung von ESU Veranstaltungen, wie European Students Conventions (ESC), Board Meetings (BM), usw. ein. Weiterhin soll regelmäßiger Austausch mit Mitgliedern des Vorstands/Executive Comittee angestrebt werden, um feststellen zu können, ob beschlossene Maßnahmen und Versprechungen in Bezug auf die Verbesserung des Arbeitsumfeldes umgesetzt werden und einen positiven Effekt haben. Dabei soll besonders darauf geachtet werden, ob sich die Bedingungen besonders für Frauen* verbessern und ob Unterstützung oder Eingreifen notwendig ist.

Netzwerken

Im Rahmen der Arbeit in der Europäischen Student*innenvertretung, aber auch darüber hinaus, soll weiter insbesondere mit TOPICS, dem Netzwerk der progressiven Student*innenschaften in Europa, zusammengearbeitet werden. Auch die Vernetzung mit andere inhaltlichen Ausschüssen soll verbessert werden, da viele Themen, zu denen der Ausschuss Internationales Anfragen bekommt, auch von Interesse für andere Ausschüsse sind.

Kontakt und Kooperation mit dem Bundesverband der ausländischen Studierenden (BAS) soll weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus soll der jüngst geknüpfte Kontakt zu EGAM, dem European Grassroots Antiracist Movement intensiviert werden und Zusammenarbeit hinsichtlich Rassismus- und Antisemitismusbekämpfung auf europäischer Ebene angestrebt werden.

Bologna Prozess, europäische Universitätsnetzwerke und Europawahl kritisch begleiten

Der Ausschuss plant ein Seminar mit internationalen Gästen zu “Bologna Monitoring“ Anfang 2019. Dabei soll der aktuelle Stand des Bologna Prozesses besonders im Licht des Implementierungsreports, der auf der letzten Bologna-Minister*innen-Konferenz vorgestellt wurde, diskutiert werden. Der Auswirkungen, die sowohl die Implementierung als auch die Nicht-Implementierung der Ziele des Bologna-Prozesses auf Hochschulen und Studierende im europäischen Hochschulraum haben, sollen im gegenseitigen Austausch sichtbar gemacht und gemeinsame Zielvorstellungen bis 2020 erarbeitet werden. Gerade im Hinblick auf die kommende Europawahl im Jahr 2019 ist diese Vernetzung und Identifizierung von relevanten Themen für die europäische Studierendenschaft von großer Bedeutung.

Weiterhin sollen die Pläne der Europäischen Kommission, europäische Universitätsnetzwerke in der Europäischen Union zu etablieren kritisch begleitet werden. Dabei liegt auch ein Augenmerk auf dem Anteil, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Aufbau dieser Exzellenzinitiative auf EU-Ebene hat. Der Ausschuss Internationales wird sich bemühen, seinen Teil beizutragen eine weitere Elitenfokussierung im europäischen Bildungssystem zu bekämpfen und die Weltrevolution vorantreiben.

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