57-8-St2 Genderbudgeting

AntragstellerInnen:

Ausschuss Finanzen

Die Mitglieder des fzs setzen sich aktiv für die Frauenförderung in der (bundesweiten) Hochschulpolitik ein, indem sie Frauen motivieren als Aktive zu Veranstaltungen zu fahren und ihnen die infrastrukturellen Möglichkeiten bieten bzw. aktiv aufzeigen.

Der Vorstand, aber auch die Mitglieder des Verbandes, sind dazu aufgefordert, den Referent*innen-Pool im internen Bereich der Webseite, nach vorheriger Absprache mit den Referent*innen, zu aktualisieren.

Der Vorstand des fzs muss sich für die Auszahlung der Honorare der Referent*innen auf Veranstaltungen und Seminaren auf der Mitgliederversammlung nach dem Kassenabschluss rechtfertigen, sofern diese nicht zu mindestens 50% an Frauen ging und eine schriftliche Stellungnahme hierzu dem Haushaltsabschluss beilegen.

Begründung:

Die letzten Jahre der Analyse des Haushaltes und der Veranstaltungen ergaben bei den Ausschüssen eine Mitgliederquote von ca. 60% Männern und 40% Frauen. Wo im Jahr 13/14 die Teilnehmer*innen an Seminaren noch in etwa ausgeglichen waren, gab es dort 14/15 ebenfalls ca. 60% Männern und 40% Frauen. Ein noch etwas schlechteres Ergebnis der beiden Jahre ergab sich für die Teilnehmer*innen der Mitgliederversammlungen. Dort waren es nämlich nur 36% Frauen und 64% Männer. Nimmt man die Zahlen des statischen Bundesamtes, vertrat der Verband jedoch in beiden Jahren in etwa gleich viele Frauen wie Männer. Diese Verteilung sollte auch auf den Veranstaltungen zustande kommen können und müssen. Es ist jedoch kein Wunder, dass die Ausschüsse nicht quotiert sind, wenn es die Mitgliederversammlung nicht schafft, selbst zu mindestens 50% aus Frauen zu bestehen. Dem muss aktiv entgegengewirkt werden!

Eine umfangreiche Sammlung an Kontaktdaten für Referent*innen, mit eventueller Themenspezialisierung, ist nicht nur für die Organisation der geschlechtergerechteren Verteilung der Ressourcen des Verbands von nützen, sondern kann auch den einzelnen Mitgliedern des Verbandes bei der Organisation von Seminaren helfen. Momentan ist es eine unsichtbare Arbeit der zuständigen Personen, die Referent*innen quotiert zu finden. Diese Arbeit würde schneller und effizienter werden, denn man fände Spezialist*innen auf ihrem bevorzugtem Gebiet im Pool direkt.

Es muss möglich sein, dass die Posten der Referent*innen für Veranstaltungen und Seminare zu mindestens 50% mit Frauen besetzt werden. Hierdurch ergibt sich automatisch eine geschlechtergerechte Bezahlung. Wenn dies nicht möglich sein sollte, sollte sich der Vorstand hierfür rechtfertigen und die Situation erklären müssen. Es muss nachgegangen werden, aus welchen Gründen dies geschehen ist, damit eine Problemlösung gesucht und gefunden werden kann.

    Änderungsanträge

    Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Verfahren
    1 AStA Uni Kassel

    Ersetze in Z. “Frauenförderung“ durch “Frauen*förderung“.

    2 AStA Uni Kassel

    Ersetze in Z. 2 “Frauen“ durch “Frauen*“.

    11 AStA Uni Kassel

    Ersetze in Z. 11 “Frauen“ durch “Frauen*“.

    13a AStA LUH

    Außerdem ist der Vorstand angehalten, zeitnah eine Arbeitsgruppe zur Analyse der Ursachen der übermäßigen Repräsentanz von Männern innerhalb des Vereins und zur Erarbeitung von Gegenmaßnahmen einzurichten.

    Die Ursachen für die unausgewogene Partizipation innerhalb des Vereins müssen, um hier effektiv gegenzusteuern, erst einmal konkret bekannt sein. Um also effektive Gegenmaßnahmen zu finden, scheint es uns unerlässlich nicht nur eine genaue Analyse der vereinsinternen und den diesen zugrunde liegenden strukturellen Problematiken zu erarbeiten, sondern auch Gegenmaßnahmen an einer entsprechenden Problemanalyse zu orientieren. Wir fordern also, neben der Kontrolle des Budgets und einer Vereinfachung der ReferentInnensuche auch die restlichen Vereinsstrukturen entsprechend zu evaluieren und nach Möglichkeiten zu suchen die Situation zu verbessern.
    13b Ausschuss der Student*innenschaften

    Ergänze:

    Außerdem wird der Ausschuss frauen- und gender-Politik damit beauftragt, zeitnah eine Analyse der Ursachen der übermäßigen Repräsentanz von Männern innerhalb des Vereins durchzuführen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.

    Wir teilen die unten erneut aufgeführte Begründung des AStA der LUH, sehen die Aufgabe aber besser beim Ausschuss fgp verortet, da dort die inhaltliche Expertise zu dem Thema besteht.   Die Ursachen für die unausgewogene Partizipation innerhalb des Vereins müssen, um hier effektiv gegenzusteuern, erst einmal konkret bekannt sein. Um also effektive Gegenmaßnahmen zu finden, scheint es uns unerlässlich nicht nur eine genaue Analyse der vereinsinternen und den diesen zugrunde liegenden strukturellen Problematiken zu erarbeiten, sondern auch Gegenmaßnahmen an einer entsprechenden Problemanalyse zu orientieren. Wir fordern also, neben der Kontrolle des Budgets und einer Vereinfachung der Referent*innensuche auch die restlichen Vereinsstrukturen entsprechend zu evaluieren und nach Möglichkeiten zu suchen die Situation zu verbessern.    
    Ende Fau Erlangen-Nürnberg

    Modifikationsantrag zu Änderungsantrag des Asta LUH :

    Ändere Arbeitgruppe zu : Die Antidiskriminerungsbeauftragten werden beauftragt

    Wir würden das Problem in die Hände der Antidiskriminierungsbeauftragten legen.

    Änderungsantrag zu 57-8-St2 erstellen

    Zeile




    AntragstellerInnen



    (wird nicht veröffentlicht)

    (wird nicht veröffentlicht)

    Text




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