59-5-6-01 Bericht von der 34. European Students‘ Convention (ESC) in Cardiffund dem außerordentlichen Board Meeting, vom 10.10. bis zum 13.10.2017

AntragstellerInnen:

Leonie Ackermann, Anna Kirchner

Die fzs-Delegierten Anna Kirchner und Leonie Ackermann reisten am 10.10. an. Das Thema der Convention war “Securing our Future“ und die Sessions drehten sich vor allem um das kommende Board Meeting (BM) der European Students‘ Union (ESU) in Israel (27.11.17-03.12.17), die nächste Publikation von “Bologna with Students‘ Eyes“ und den Brexit.

Board Meeting der Vereine ESIB und ESU
Außerdem wurden zwei außerordentliche Board Meetings am Vormittag des 10.10. abgehalten, bei dem Formalitäten zur Zusammenlegung des ESIB-Vereins und des ESU-Vereins zu einem einzigen ESU-Verein abgestimmt wurden.
Wie durch den AS mandatiert, wurde für die Zusammenlegung der beiden Vereine gestimmt. Die Abstimmung muss beim BM in Israel wiederholt werden. ESIB hält im Moment alle finanziellen Ressourcen, über den Verein laufen die Projekte und die Angestellten sind bei ihm beschäftigt. ESU und ESIB sind ansonsten völlig identisch. Sowohl die Mitgliederversammlung als auch das Executive Committee sind dasselbe. Die Projekte die bei ESIB liegen werden allgemein als ESU Projekte gesehen. Das außerordentliche BM wurde innerhalb einer dreiviertel Stunde abgehandelt. Es gab keine Gegenstimme für die Zusammenlegung von ESIB und ESU. Caroline Sundberg (vice president) wurde dazu bevollmächtigt die notwendigen Informationen zum Notar zu bringen, um die Zusammenlegung fortzusetzen.

Protecting minority languages – ’’Wir können Menschen Sprachen beibringen, sie aber nicht zwingen diese zu nutzen.’‘
Uns wurden die Probleme von ’’minority languages’‘ anhand der walisischen Sprache erklärt. Kinder würden walisisch zwar in der Schule lernen, jedoch wäre die Sprache Nr. 1 in Wales englisch. Uns wurde erklärt, wie es damals dazu kam, dass die Sprache fast ausstarb und wie heute versucht wird, die Sprache wieder zu etablieren. Weiter ging es mit einer Arbeitsphase, in der wir minority languages aus unseren eigenen Ländern feststellen sollten, möglichkeiten erarbeitet haben, wie man diese Sprachen in den Alltag integrieren könnte und wie Hochschulen hierbei unterstützend wirken können.

Keynote speech and Q&A: Welsh Cabinet Secretary for Education, Kristy Williams
Die Bildungsministerin sprach von der Wichtigkeit der Beziehungen der Studierendenvertretungen untereinander und das sie möchte, dass Studierende möglichst nicht in die ’Migrationsprobleme‘, die der Brexit mit sich bringen könnte reingezogen werden. Sie sprach sich für Reisefreiheit aus und betonte die Offenheit und Toleranz von Wales. Es muss ein System geben, welches Studierende unterstützt, wenn diese es brauchen. Sie bedankte sich noch bei der NUS Wales und betonte, dass die Regierung kein Monopol auf gute Ideen habe, die Studierenden wären eine große Hilfe. Danach gab es noch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Hierbei berichtete sie von ihren eigenen Erfahrungen als Frau in der Politik, wie sie das managte und dass es schaffbar ist. Es müsse sichergestellt werden, dass Mädchen gute Erfahrungen mit Bildung machen, damit diese motiviert werden und bleiben zu streben. Dazu wären Vorbilder ebenfalls sehr wichtig, die Ihnen zeigen, dass sie alles schaffen können, wenn sie wollen.

Bologna with Student Eyes
Es gab einen kurzen Vortrag über die bisherigen Geschehnisse, der in einem Workshop endete, bei dem wir erarbeiten sollten, was unserer Meinung nach besonders wichtig ist.
Wir kamen zu folgendem Ergebnis: Mobilität und Flexibilität, Soziale Bedingungen mit einbeziehen (Lebensbedingungen, familiärer Hintergrund), Demokratisierung, Digitalisierung und die Emanzipation von Studierenden an Hochschulen.

Gender Session (Workshop)
Wir wurden in Gruppen eingeteilt, die sich Gedanken zu einem Themengebiet – einer Gruppe – machen sollten, welche Probleme gerade diese Gruppe in der Gesellschaft hat bzw. haben könnte. Nach der Besprechung der möglichen Probleme, sollten wir nach der SWAT Methode weiter diskutieren, welche Stärken, Schwächen, Möglichkeiten und welche Bedrohungen diese Gruppe haben könnten und die Ergebnisse als Grundlage nehmen um eine Art Strategie für die Studierendenvertretungen oder auch der Hochschule zu erstellen, wie man am koordiniertesten helfen könnte

ESU finance – everything you need to know
Hier wurde vorgestellt, wie sich die Ausgaben und Einnahmen von ESU zusammensetzen, sowie, wie der Mitgliedsbeitrag bestimmt wird. Es gab im Anschluss eine Diskussion darüber, wie man die Mitgliedsbeitragsbestimmungen ändern könnte. Diese Diskussion kam nur zu dem Teilergebnis, dass das bisherige Verfahren unfair sein könnte und man weiter darüber sprechen müsse.

Women’s and other meetings
Ähnlich wie das Frauen*plenum des fzs wurde ein women’s meeting angesetzt und durchgeführt. Dieses Meeting wurde jedoch offen gehalten und wurde nicht streng themenspezifisch durchgeführt. Es ging um die Erlebnisse der Frauen auf der Konferenz und was man gegen aufgetretene Probleme tun könnte. Weiter wurde darüber debattiert, was alle Nicht-Frauen* während der Zeit machen sollten, da diese in der Zeit ausschlafen konnten und es dementsprechend eine weitere Arbeit ist, die nur die Frauen* ’’belastete’‘. Wir haben davon berichtet, dass es Männer und Queer Plena beim fzs gibt, die zeitgleich tagen und ähnliche Themen besprechen.

Begründung:

Wir waren da, die Mitglieder sollten wissen was passiert ist.

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