58-5-2-1 Bericht des 57. Ausschuss der Student*innenschaften

AntragstellerInnen:

57. Ausschuss der Student*innenschaften

Seit der letzten Mitgliederversammlung (MV) im März in Kassel fanden drei Sitzungen statt. Die erste und konstituierende Sitzung tagte Ende April in Freiburg. Die zweite Sitzung fand Ende Mai in der fzs-Geschäftsstelle in Berlin statt, ebenso die dritte Sitzung Ende Juni. Die vierte Sitzung des AS wird vom 03.-04. August direkt vor der MV in Potsdam stattfinden.
Zu den Sitzungen fanden bis zum Zeitpunkt der Verschickung 3 Telefonkonferenzen statt.

Das Protokoll der 56. MV lag vor und wurde beschlossen.

Die Studierendenschaft der Cusanus-Hochschule in Bernkastel-Kues und die Studierendenvertretung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurden als Vollmitglied aufgenommen. Die Studierendenschaft der Hochschule Niederrhein trat zum Juli aus dem fzs aus.

Der AS wählte niemanden in einen Arbeitskreis. In den Ausschuss fgp wurde Sebastian (Bonn) nachgewählt. Der AS delegierte eine hart quotierte Zweier-Delegation für das BM72 (72. board meeting) der ESU (european student union). Außerdem wurde die Größe der Delegation zum 73. BM nach Israel auf 4 Delegierte, hart quotiert, festgelegt, wobei die Kostenübernahme für 2 Personen vorgesehen ist.

Desweiteren beschloss der AS, ein Commitment zum Nationalen Aktionsplan für Bildung für nachhaltige Entwicklung einzureichen.

Inhaltlich beschäftigte sich der AS hauptsächlich mit dem Thema Antisexismus. In Freiburg wurde die Arbeit zu diesem Themenkomplex begonnen. Die Arbeit war zunächst allgemein, beziehungsweise bezog sich auf die Struktur als Ganzes. Wie genau war die Arbeit?
Auf der zweiten Sitzung in Berlin sollte diese Arbeit fortgesetzt werden.
Das akute Problem zeigte sich schon im AS,, da die Mehrheit der Mitgliedsstudischaften keine quotierten Delegationen zur Sitzung mandatierten. Dies hatte zur Folge, dass nur 2 Frauen* aus Delegationen im Vergleich zu 5 bzw. später 6 Männern anwesend waren; am dritten Sitzungstag der zweiten Sitzung waren sogar nur Männer anwesend. Eine konstruktive Arbeit war in dieser Atmosphäre nicht möglich und auf der Sitzung selbst gab es keinen zufriedenstellenden Umgang mit diesr Situation.
Es wurde klar, dass Sexismus nicht nur irgendwo im Verband zu finden ist, sondern auch eigenes Problem des AS ist.

In der Nachbereitung der zweiten Sitzung auf der dritten Sitzung wurde eine Reflexion begonnen. Diese brachte die Erkenntnis, dass auch sexistische Strukturen im AS vorhanden sind, und damit einhergehend die Frage, wie dem begegnet werden kann.
Die direkte Reaktion des AS auf die geschilderte Problematik findet sich zum einen in Antrag XXX, zur Quotierung der AS-Delegationen, sowie zur harten Quotierung aller Gremien und Ausschüsse des Verbands, zum anderen aber auch im Workshop-Angebot dieser MV. Dieses soll alle Anwesenden direkt auf sexistische, auch eigene, Verhaltensweisen, und auf Sexismus in den Strukturen aufmerksam machen. Nichtsdestoweniger können damit nicht alle sexistischen Aspekte aufgegriffen und thematisiert werden. Wichtig ist, selbstkritisch die eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren.

Die Arbeitsatmosphäre dieses AS war nicht immer gut. Die u.a.durch schlechte Quotierung der zweiten Sitzung entstandenen Atmosphäre war für viele Mitglieder persönlich belastend und bot damit nicht allen Anwesenden gleichermaßen die Möglichkeit, sich einzubringen.
Durch aktive Auseinandersetzung mit fehlender Quotierung und das Erarbeiten notwendiger Änderungsanträge zur Quotierung, wird versucht, den aufgetretenen Problemen zu begegnen. Die Reflexion konnte allerdings nicht vollkommen abgeschlossen werden, da der AS auch einen Großteil der Zeit mit der inhaltlichen Vorbereitung dieser MV beschäftigt war, und auch einige satzungsändernde Anträge formulierte.

Der 57. Ausschuss der Student*innenschaften appelliert dringend an den kommenden AS, die begonne und schwierige Arbeit rund um Antisexismus als zu gestaltenden Prozess zu begreifen und sich weiter mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

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