58-8-AP-06 Arbeitsprogramm Ausschuss frauen- und genderpolitik

AntragstellerInnen:

Ausschuss frauen- und genderpolitik

Inhaltliche und praktische Vorhaben

Der Ausschuss Frauen- und Genderpolitik plant für das Jahr 2018 zwei inhaltliche Seminare. Eines der Seminare dient als Vernetzungstreffen für GMG (Gesellschaft Macht Geschlecht), das andere setzt erneut einen Schwerpunkt zum Thema Frauen in der Hochschulpolitik. Zudem nimmt der Ausschuss als Praxispartner*in an einem Forschungsprojekt der Universität Marburg zum Thema Krise der Geschlechterverhältnisse, Antifeminismus und die Verbreitung von Anti-Genderismus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen teil. Das Projekt erstreckt sich über 36 Monate.
Es sind außerdem mehrere Publikationen geplant, unter anderem ein Artikel für das Forum Wissenschaft zum Thema Geschlechterpolitik mit Fokus auf geschlechterspezifische Gewalt, in dem wir einen Fokus auf Hochschule und Rechtsstaat legen. Daran anschließend ist es eines der Anliegen des Ausschusses im kommenden Jahr, die Wissensressourcen der Ausschussmitglieder zu nutzen, um einen interdisziplinären Austausch zu ermöglichen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, indem wir verstärkt Calls for Paper wahrnehmen werden und uns an inhaltlichen Diskussionen beteiligen. Folgende Kommunikationsformate möchten wir aufbauen bzw. nutzen. Auf derWebpräsenz des Ausschusses auf der (zukünftig überarbeiteten) Seite des fzs, werden vom Ausschuss produzierte Podcasts, Aufsätze, Essays, verschriftlichte Gespräche… zugänglich gemacht. Das dient unter anderem zum Auf- und Ausbau eines interdisziplinären studentisch-feministischen Forschungsnetzwerkes, für das wir – unter Berücksichtigung der Kapazitäten des Ausschusses – ebenfalls einen feministischen Rundbrief planen.

Verbandsinterne feministische Arbeit

Der Ausschuss will sich damit beschäftigen, Frauen für verantwortungsvolle Posten zu motivieren und zu stärken. Dafür ist eine Zusammenarbeit mit den Antidiskriminierungsbeauftragten elementar. Dieser Austausch soll im nächsten Jahr verstärkt werden, um einerseits Frauen mit den Kompetenzen zu versehen, die sie in die Lage versetzen solche Aufgaben zu übernehmen. Andererseits, um eventueller, aus weiblicher Sozialisierung resultierender Zurückhaltung zu begegnen. Im Sinne dieses Arbeitsprogrammes ist es, dass Selbstständigkeit und Verantwortung der Gremien im fzs gestärkt werden, sodass eine solidarischere Zusammenarbeit im Verband ermöglicht wird.

    Änderungsanträge

    Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Verfahren
    9999 FAU Erlangen-Nürnberg

    Füge am Ende des Absatzes “Verbandsinterne feministische Arbeit“ einen zusätzlichen Absatz ein:

    Klarheit über einzelne Begriffe

    In Satzung und Ordnungen des fzs werden vielfach Begriffe wie z.B. “Frauen*“, “Männer*“, “harte Quotierung“, “FLTI*“ (Auflistung nicht abschließend!), zu denen eine exakte Definition an geeigneter Stelle fehlt. Der Ausschuss wird, zusammen mit den Antidiskriminierungsbeauftragten, daran arbeiten, zur nächsten Mitgliederversammlung entsprechende Änderungsvorschläge der Satzung und Ordnungen einbringen, um die fehlenden Definitionen nachzutragen.

    Arbeit mit der Satzung und den Ordnungen wird durch unklare Begriffe erschwert. Wir sehen den Ausschuss fgp und die Antidiskriminierungsbeauftragten als die fachlich qualifizierteste Gruppe, hier fachlich fundierte wie für die Verbandsarbeit praxistaugliche Definitionen zu geben.
    Ende AK queer.intersektional

    Füge am Ende neuen Absatz hinzu:

    Intersektionaler Feminismus an Hochschulen

    Der Ausschuss wird sich mit intersektionalen Feminismus an Hochschulen, insbesondere mit “Black Feminism“, “Kritische Männlichkeit“, “Critical Whiteness“, “Working migrant women“ sowie Privilegiencheck (mit Bezug auf Race.Class.Gender) auseinandersetzen und entsprechende Angebote für de-privilegierte FLTIQ*-Studierende vorbereiten. Das setzt allerdings eine innerbandlicher Diskurs und eine Auseinandersetzung in meinem entsprechend zu schaffenden Schutzraum voraus.

    Intersektionalität bedeutet für uns unterschiedliche Herrschaftsstrukturen zusammenzudenken. Deshalb möchten wir, wenn wir von Frauen* sprechen, Frauen* Of Color, Schwarze und weiße Frauen/Lesben/Trans* und Inter*personen ansprechen. Im fzs sind diese Gruppen nach wie vor unterbesetzt (schaut man sich in den Ausschüssen (selbst in fgp) trifft man weiße, privilegierte Student*innen aus Akademiker*innenhaushalten). Feminismus bedeutet für uns immer intersektionaler Feminismus, da nur dieser gegen jegliche Diskriminierung vorgeht.

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    Zeile




    AntragstellerInnen



    (wird nicht veröffentlicht)

    (wird nicht veröffentlicht)

    Der fzs schützt die personenbezogenen Daten der Antragsteller*innen und Bewerber*innen. Der fzs wird die von Antragsteller*innen und Bewerber*innen überlassenen Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die im Zusammenhang mit dem Namen der Teilnehmer*innen gespeichert sind.

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